23. Neftenbach-Irchel-Teufen ZH
Irchel heisst der unscheinbare Hügelzug, der das Zürcher Weinland vom unteren Tösstal trennt. Er ist dicht bewaldet, von den Flüssen Thur, Töss und Rhein umgeben und von kleinen Dörfern mit schmucken Riegelbauten gesäumt. An den Hängen liegt ein gepflegtes Weinbau-Gebiet, das zum Zürcher Weinland gehört. Was den Irchel besonders macht: Jedes Jahr werden hier über 300 Greifvögel und Eulen in die Freiheit entlassen, in ein zweites Leben. Die Tiere waren zuvor verletzt oder geschwächt in die Greifvogelstation in Berg am Irchel eingeliefert worden, wo sie gesund gepflegt wurden. Auf der Aussichtsplattform beim Irchelturm reicht der Blick vom Schwarzwald übers Mittelland bis zu den Alpen. Beim Punkt Schartenflue erfolgt der langsame Abstieg nach Teufen -Unterteufen ZH.
24. Grellingen Chaltbrunnental
Die Tour startet beim Bahnhof Grellingen Richtung Chessiloch und Himmelried. Nach 1.7 km erreichen wir das Chessiloch mit den imposanten Wappenfelsen, ein militärisches und historisches Denkmal, das im ersten Weltkrieg entstanden ist. Danach gehen wir dem Ibach entlang durch das wildromantische Chaltbrunnetal. Diverse Höhlen laden zum Verweilen und Entdecken ein. Im Ortsteil Steffen Gemeinde Himmelried laufen wir dem Chastelbach entlang nach Grellingen zurück.
25. Südlichster Punkt mit Tessiner Genuss
Südlicher geht’s nimmer! Ab Chiasso führt der Weg der Grenzwächter zum südlichsten Punkt der Schweiz, zum Grenzstein mit der Nummer «S 75 B». Neben dem bedrohlichen Grenzzaun Schweiz-Italien gibt es sanfte, von Weinreben bedeckte Hügel und das ursprüngliche Dorf Pedrinate zu sehen. Oberhalb des Dorfzentrums trifft man auf das Kirchlein S. Stefano al Colle, wo man noch einmal einen herrlichen Ausblick auf den südlichsten Zipfel des Tessins, das Mendrisiotto genießt. Vom Hügel führt der Weg hinunter durch das stille Waldreservat Bosco Penz, zurück zur Grenzstadt Chiasso. Genüssliche Momente im Tessin dürfen nicht fehlen. Die Wanderung endet mit einem Risottoessen im Osteria-Grotto Linet bei Chiasso.
26. Vom Wald ins Mittelalter
Diese abwechslungsreiche Wanderung verbindet Natur und Geschichte mit herrlichen Ausblicken über die Region. Das gut erhaltene Schloss Wildenstein mit seinem uralten Eichenhain und artenreichen Trockenwiesen ist ein kultur- und naturhistorisches Highlight. Der Eichenhain zeugt von früherer Nutzung wie Viehweiden und Eichelmast. Nach aussichtsreichen Höhenzügen und dem Dorf Titterten folgt mit der Ruine Rifenstein ein weiterer Höhepunkt, bevor der Abstieg ins schmucke Reigoldswil führt.
27. Traditioneller Vorsilvesterplausch auf der Schauenburg
Wir wandern dieses Mal nach der Gondelfahrt vom Weissenstein zur Schauenburg. Der Weg führt uns auf dem Panoramaweg zum hinteren Weissenstein und dann durch den Wald zum Althüsli. Über die hoffentlich weiche Schneedecke marschieren wir über die Matte hinunter zur Schauenburg. Beim Einkehr in der Gaststube der Naturfreunde werden wir ein feines Mittagessen geniessen.
Alternativ, bei garstigen Verhältnissen wird die Wanderung ab Lommiswil der Station Im Holz (ab 8.43 Uhr) gestartet und folgt der vorgesehenen Abstiegsroute bis zum Naturfreundehaus Schauenburg.