4. Ueber’s Bruderholz
Ettingen, das Dorf am Blauen, erreichen wir mit dem 10er Tram ab Basel. Hier im Leimen-, beziehungsweise im Birsigtal beginnt die einfache und abwechslungsreiche Wanderung durch die weite offene Landschaft über die Bruderholz Hochfläche der beiden Halbkantone BL und BS. Beim Landgasthof „Predigerhof“, wird uns ein köstliches Mittagsmenü serviert. In der Ferne lockt schon der imposante Wasserturm. Wer die 164 Stufen unter die Füsse nimmt, wird auf der Plattform mit einer großartigen Aussicht belohnt. Auf Feldwegen geht es nun am Bruderholzspital und Schrebergärten vorbei. Bald schon ist die Klosteranlage St. Margarethen vor uns und die Stadt Basel ist zum Greifen nah.
5. Brückenwanderung in Brugg
Diese Brückenwanderung ist zweifellos die beste Möglichkeit, das imposante Wasserschloss der Schweiz kennenzulernen. Mitten im Aargau, wo Aare, Reuss und Limmat sich vereinen, liegt die einzigartige Flusslandschaft in einem Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung. Zudem wandern wir durch die schöne Altstadt von Brugg und vorbei am ehemaligen römischen Legionslager Vindonissa.
6. Tour du Vallon des Vaux
Yvonand liegt am Neuenburgersee bei Yverdon. Nach einem unspektakulären Start führt die Wanderung unter dem riesigen Autobahn-Viadukt durch.
Die Bäche Ruisseau des Vaux und Flonzel begleiten den Wanderer.
Das Naturschutzgebiet liegt in einem Canyon, der mit seiner wilden Schönheit sowohl oben auf den Felsen als auch unten in der Schlucht bezaubert. Es folgt die Besichtigung des Tour St-Martin du Chêne. Diese Ruine war Teil der Befestigungsanlage und ist der einzige Hinweis auf eine bedeutende, inzwischen aber komplett verschwundene Siedlung im Mittelalter. Während im Vallon des Vaux früher hauptsächlich Eichen wuchsen - der Gottesbaum der Kelten – trifft man heute mehrheitlich auf Buchen und Nadelbäume. Nach leichtem Aufstieg wird Chêne-Paquier erreicht. Die dortige ovale Kirche wurde im Jahr 1667 erbaut und ist eines der ältesten Zeugnisse der protestantischen Architektur der Schweiz. Durch Kulturlandschaft, mit Sicht über den Jura und zum See, endet die Wanderung wieder in Yvonand am Bahnhof.
07. Vom kältesten Punkt der Schweiz zur grünen Fee
Wer kennt ihn nicht, den kältesten Punkt der Schweiz und die grüne Fee? In La Brévine finden wir diesen kalten Punkt hinter der reformierten Kirche, die von aussen einfache Kirche, mit dem wuchtigen Turm, überrascht mit einem schönen Holztonnengewölbe im Innenraum. Die Route folgt nun einem speziellen bereits im Mittelalter begangenen Weg, dem Vy aux Moines. Als im Val de Travers die Reformation Einzug hielt, flohen viele Mönche auf diesem Weg in Richtung Frankreich zur Abtei Montbenoit. Entlang dem Südufer des Lac des Taillères folgt schon bald der Aufstieg auf Les Cottards Dessus durch einen wunderbaren Wald auf einem mit Moos und Farn bedeckten idyllischen Weg. Der Gipfelpunkt, Signal des Francais, belohnt mit einer Rundsicht auf den Jura und die Alpen. Beim Abstieg nach Boveresse erblicken wir rechterhand das Landhaus Montlési, Wahlheimat von Jean-Jacques Rousseau. Bei Boveresse liegt das historische Dörr-Haus für Absinth mit seiner Dauerausstellung über Kultur und Dörren von Absinth. Die Ankunft in Môtiers, der Heimat der grünen Fee, soll gebührlich gefeiert werden, mit einem Wasserhahn auf der Tischmitte, dessen kühles Wasser den kostbaren Trunk trübt.
8. Die Gegend des Allondon
Die Wanderung folgt oftmals befestigten Strasse, trotzdem ist sie entlang des Flusslaufs des Allondon und seines Nebenflusses Le Roulave von berückender Schönheit. Sie führt über die aussichtsreichen Weiten und Rebberge des Genfer Beckens zwischen Jura und Alpen (sowohl der Salève, der «Weissensten» Genfs, als auch der «Crêt de la Neige», mit 1720m der höchste Berg des gesamten Juras, sind immer wieder sichtbar) und machen diesen Ausflug in ein völlig unbekanntes Gebiet zu einem Erlebnis!
Anteil asphaltierte Strassen: ca. 45 %
9. Rodersdorf SO/Elsass
Die längste Tramlinie Basels führt ins solothurnische Rodersdorf. Die Rundwanderung gehört geographisch wie kulturhistorisch zum Sundgau. Über Feld- und spezielle Waldgebiete (Lössböden) wird in einer Waldlichtung die Kapelle St-Brice im Elsass erreicht. Die Route führt weiter dem eichenreichen Wessenberg entlang, zur Chapelle de Heiligenbrunn. Die ersten Häuser der Ortschaft Leymen werden sichtbar und die Strasse zieht an der Tramstation Leymen vorbei, hinauf zur gut erhaltenen Burgruine Landskron. Nun führt der Weg dem Westhang entlang hinunter wieder in die Schweiz, zum Bahnhöfli Rodersdorf.
10. Wer war Niklaus von Flüe wirklich?
Stans mit der imposanten Pfarrkirche St. Peter und Paul ist der Startpunkt, um Niklaus von Flüe kennen zu lernen. Wer war er eigentlich? Er war nicht nur Bruder Klaus, er war ein wohlhabender Bauer, Ratsherr des Kantons und Richter. Auf seinen Spuren wandeln wir nun in Richtung Ranft. Ein stetig Auf und Ab über Wiesen, durch Wälder geniessen die Wandernden die Aussicht aufs Stanserhorn, und die umliegenden Berge. Wie es sich für einen Pilgerweg gehört, trifft man immer wieder auf Kapellen und Bildstö-cke. Vor dem Abstieg in die Ranft begegnen wir dem Benediktinerkloster Bethanien und der Kapelle St. Niklausen, die um das Jahr 1350 erbaut wur-de. Nun geht es steil bergab zur Ranft wo Bruder Klaus sein Eremitenda-sein fristete. Der folgende Aufstieg gibt schon bald den Blick auf das Belle Époque Hotel Pax Montana frei, wo sicher ein erfrischender Trunk und eine tolle Aussicht wartet.
11. Hundwiler Höhe
Die Hundwiler Höhe ist ein beliebtes Wanderziel. Gleich beim Bahnhof Zürchersmühle beginnt diese Tour, überquert zuerst die Urnäsch und folgt anschliessend einem kleinen Bächlein in östlicher Richtung. Ein Teil des ersten Anstieges bis zum Weiler Ramsten erfolgt im Wald. Danach prägen eindrückliche Nagelfluhwände und idyllische Alpweiden das Bild. Von der Hundwiler Höhe aus blickt man südlich auch in den Alpstein mit Kronberg und Säntis als markante Punkte. Der Abstieg zurück zum Ausgangsort folgt einem kleineren Hügelzug, zu Beginn durch einen Wald und anschliessend über Alpwiesen.
13. Auf den Spuren der alten Bergahorne
Die Wanderung beginnt in Les Breuleux („Brandisholz“) und führt durch charakteristische Jura-Waldweiden mit vereinzelten Fichten und mächtigen Bergahornen. Entlang malerischer Häge und Weiden passieren wir Höfe, das Restaurant BeauSéjour und die historische Ferme du Bonheur. Der Weg führt über den Montagne du Droit mit Sicht auf den Chasseral bis nach La Ferrière. Beeindruckend sind die alten Bergahorne, insbesondere ein monumentales Exemplar bei Sous les Planes – ein lebendiges Naturdenkmal und eindrückliches Zeugnis der Kulturlandschaft.
14. Wanderung Moränenpfade von Biberist nach Büren
Unsere Wanderung startet in Biberist und führt fast ausschliesslich durch stille, vielfältige Wälder über die Moränenhügel, die der Rhonegletscher einst im Mittelland hinterliess. Wir entdecken unterschiedliche Waldarten und erfahren Spannendes zur Entstehung dieser eiszeitlich geformten Landschaft. Der Weg verläuft meist im kühlen Schatten des Waldes und bietet Naturgenuss pur. In Büren an der Aare endet die Wanderung – von dort bringt uns der Bus bequem zurück nach Solothurn.
15. Würzenegg
Die waldreiche Wanderung beginnt in Schwarzenberg, der flächenmässig siebtgrössten Gemeinde des Kantons Luzern, zu der übrigens auch der wesentlich bekanntere Ortsteil Eigenthal gehört. In zunehmendem Anstieg erreicht der Wanderer nach knapp 2 Stunden den Gipfel der Würzenegg, einem Hochplateau, das direkt dem Pilatus vorgelagert ist, zum Picknick einlädt und wunderbare Ausblicke bietet. Der Abstieg, der eine gewisse Ausdauer verlangt, führt bei der bekannten Wallfahrtskirche Hergiswald vorbei und ermöglicht immer wieder Ausblicke auf Luzern und seine Bucht. Die Wanderung endet im Krienser Ortsteil Obernau. Anteil asphaltierte Strassen: ca. 15 %.
16. Bi de sibe Brünne
D’sibe Brünne, die Quelle der Simme, die dem Tal den Namen gibt, liegt auf dem Rezliberg oberhalb der Lenk direkt am Fuss einer mächtigen Kalksteinwand. Dort tritt die Simme weissschäumend zu Tage. Die Busfahrt ab Lenk ist sehr schön, am imposanten Iffigfall vorbei erreicht man die Iffigenalp.
Die Wanderung führt über Ritz, Langermatten zur Simmenquelle Bi de sibe Brünne. Auf dem Abstieg nach der Mittagspause folgen die imposanten Simmenfälle und am Ziel das dazugehörende Restaurant. Es ist ein Wanderklassiker zu einer Naturschönheit.
17. Zu den Steinklopfern ob Alpnach
Der Rundweg von Alpnach Dorf führt vorbei am Militärflugplatz und über den Geissfusssteg hinauf zum Guber-Steinbruch. Dort werden jährlich rund 30'000 Tonnen Quarzsandstein verarbeitet, deren Klopfen schon von Weitem hörbar ist. Viele Pflastersteine in Schweizer Altstädten stammen von hier. Wir werden auf dem nahen Guberweid Grillplatz rasten und das Mittagessen einnehmen. Auf dem Rückweg erinnert der Sentiero dei Cavatori an die italienischen Steinarbeiter und führt über die Piazzetta degli Emigranti zurück nach Alpnach Dorf.
18. Übers Stäfeli und den Stäuberfall zur Fürenalp und zurück nach Engelberg
Ab der Talstation der Fürenalp – Gondelbahn führt der Weg entlang der En-gelberger Aa in Richtung Stäfeli und Stäuberwasserfall. Auf der rechten Tal-seite begleitet uns der Ausblick zum Spannort, die Spannorthütte entzieht sich leider unseren Augen. Wer zu spät nach links zur Fürenalp abbiegt, lan-det auf dem Surenenpass, unser Weg aber, führt entlang der Flanke vom Wissberg in Richtung Fürenalp. Der Ausblick zum Titlis bringt die Wandern-den immer wieder zum Staunen. Gemächlich zieht sich der Aufstieg über Alp-weiden immer höher, bis die Fürenalp vor uns liegt. Die Gondelbahn bringt uns zurück ins Tal, wo der gemütliche Weg entlang der Engelberger Aa nach Engelberg führt. Schon bald zeigt sich rechter Hand das 1120 gegründete Benediktinerkloster von Engelberg, das allein schon einen Besuch wert wäre.
19. Rhein - Reben
Die Wanderung führt durch das Dorf Lottstetten, mit einem Startkaffee, meist auf geteerten Strassen bis nach Balm. Der Wanderweg führt nun dem Rhein entlang - Mittagsrast ist auf der Uferwiese Gisse - bis zum Badeplatz Rüdlingen. Von dort führt ein steiler Weg - teilweise mit Treppen - zur Kirche Buchberg-Rüdlingen durch die Rebberge. Bei der Kirche gibt es eine tolle Aussicht auf den Rhein und bis in die Alpen.. Von der Kirche geht’s es in ca. 15 Min. zur Besenbeiz Lindenhof, wo es Wein aus der Region und weitere Köstlichkeiten gibt. Anschliessend geht es zurück zur Bushaltestelle Buchberg Engel.
20. Vom Glaubenberg nach Escholzmatt (2.Tag)
Einlaufzeit bleibt uns nicht viel, denn rasch geht es bergauf Richtung Beichlegrat. In der Hoffnung auf perfektes Wanderwetter ist das unser verdienter Mittagsrastplatz. Dann geht es steiler bis Gsteig hinunter. Unser Abstieg führt uns weiter bis ans Tagesziel in Escholzmatt, von wo wir uns mit der Bahn aus dem Entlebuch verabschieden.
20. Vom Glaubenberg nach Escholzmatt (1.Tag)
Die Wanderung startet auf der Passhöhe des Glaubenbergs inmitten der grössten Moorlandschaft der Schweiz. Die UNESCO Biosphäre Entlebuch ist eine einmalige Berg- und Moorlandschaft zwischen Bern und Luzern, in der wir uns 2 Tage bewegen. Am
ersten Tag führt unser Weg hinunter nach Flühli zum zentral
gelegenen Hotel Kurhaus Flühli.
Ein Werbeslogan des Hotels, welchen wir nacherleben und geniessen wollen, ist: «Wir sind ein Ort zum Ankommen und Verweilen. Erholungssuchende fühlen sich bei uns gestärkt durch die heilenden Kräfte der umliegenden Natur, denen das Kurhaus seinen besonderen Standort verdankt.».
Am ersten Tag führt unser Weg auf dem Obwaldner Höhenweg bis zum Sattelpass über die Miesenegg. Ab da geht’s hinunter zum Hotel Kurhaus Flühli. Im Chessiloch erwartet uns ein kleiner Höhepunkt mit der neu gebauten Hängebrücke und Sicht auf den Rotbach Wasserfall. Wer Lust hat kann die Zeit bis zum Nachtessen in der schönen Anlage im Kneippsee überbrücken.
Einlaufzeit bleibt uns nicht viel, denn rasch geht es bergauf Richtung Beichlegrat. In der Hoffnung auf perfektes Wanderwetter ist das unser verdienter Mittagsrastplatz. Dann geht es steiler bis Gsteig hinunter. Unser Abstieg führt uns weiter bis ans Tagesziel in Escholzmatt, von wo wir uns mit der Bahn aus dem Entlebuch verabschieden.
21. Perlen am Thunersee
Wer kennt ihn nicht, den Thunersee? Welche Perlen am Thunersee erwarten uns? Wer weiss um die über 1000-jährigen Kirchen um den Thunersee? Nebst der tollen Aussicht auf dieser Wanderung, die von Spiez nach Amsoldingen führt, trifft man immer wieder auf Zeichen des Jakobsweges. Sei es eine Pil-gerherberge, oder eine der über 1000jährigen Kirchen, es sind zwölf an der Zahl, die rund um den Thunersee am oder in der Nähe des Jakobsweges sind. Nach dem Blick auf die Spiezer Rebberge lockt auch der Blick in Rich-tung See mit Blick aufs Niederhorn und die Sichle, der Pass ins Eriz. Nach-dem die Kanderschlucht, welche 1714 bei der ersten grösseren Flusskorrekti-on entstand, hinter uns liegt erblicken wir die Strättligburgruine aus dem 13. Jahrhundert. Ein kurzer Aufstieg zum Strättlighügel wird mit einer grandiosen Rundumsicht über Berge und den Thunersee belohnt. Im schattigen Burger-wald wandernd erreichen wir eine versteckte Tropfsteinhöhle. Ein steiler Waldweg führt uns auf die Höhe von Amsoldingen mit dem Amsoldingersee und dem ehemaligen Chorherrenstift vor uns. Ein Besuch im Chorherrenstift, ebenfalls eine der zwölf 1000-jährigen Kirchen, lohnt sich.